24.12.2009:
stangl ma n wecker
24.12.2008:
zwischen angepasstem und aussätzigem leben
24.12.2007:
ollaweu a neiche bänd
24.12.2006:
stand strong through the night
24.12.2005:
neue aussichten
24.12.2004: in the city we trust
Angefangen wird mit einem Mörderohrwurm vom Kill Bill Soundtrack, hier
allerdings als Remix namens Misssted Nerve (1) über den Beat von Pass
that Dutch. Weil der Beat sooo gut ist, gehts gleich damit weiter: Missy
Elliott Pass that Dutch (2), genial, was mit ein bischen (ok, viel)
Handclapping und Bassgebrumme so zu erreichen ist. Unstillstehbar ist
auch Sean Pauls Get Busy (Pon Di River Megamix) (3). Keep it Movin (4)
befehlen Missy Elliott feats Elephant Man, was man (zumindest ich) auch
nur schwer nicht tun kann (wind your waistline to the bassline, eine der
besten Beat-Abbremsungen, die mir je untergekommen ist). Direkt in the
Füsse geht auch der Beat von Trick Me (5) (Kelis), simpel aber
mitreissend. Einfach nur wunderschön (und gerade noch nicht zu kitschig)
ist Still Here (6) von Jill Scott. Auch schön ist Bang Bang
(Overture)
(7), wieder vom Kill Bill Soundtrack Remix, vor allem weil der Beat von
Dizzie Rascal so extrem gut dazupasst. Mit Dizzie Rascal gehts auch
weiter, nämlich mit Learn (8), das auch mit ein paar ungaublichen
Samples im Beat aufwartet. Ein nettes Flötenloop ist die Basis von Indian Flute (9) (Timbaland & Magoo feat. Sebastian and Raje Shwari) und
das unverstandene Indisch-Englische Zwiegespräch ist witzig. Leicht
asiatisch ist auch der Beat von Hediwari (10), in dem Texta der einen
oder anderen verpassten Gelegenheit nachsudern. Weil wir grad in .at
sind: Trink dein Glas aus (11) fordert MAdoppelT, ein Wiener
Eminem-Verschnitt. Lyrisch ein paar Klassen besser sind Kinderzimmer
Productions, die hier in Wo ist mein Kopf (12) div. Dinge auflisten, die
im Gegensatz Textors Kopf anwesend sind. Ein schöner Vertreter der
Beziehungs-Ende-Lieder ist Get Out of my House (13) von The Streets, mit
wunderbaren gegenseitigen Anschuldigungen und Gejammere von Mr. Skinner. I Luv U (14) (wieder Dizzie Rascal, allerdings vom alten Album) fällt in
dieselbe Kategorie, hier treffen sich die beiden Exen aber eher in einem
Club - mit neuer Begleitung. Themenwechsel: Mediengruppe Telekommander
warnen vor dem letzten Trend (smash tvs speed demon rmx) (15), während
Angie Reed als die Supersekretärin Barbara Brockhaus subversiv meint: I
don't do dirty work, Sucker! (16) Sole (Anticon etc) ist wohl reichlich
deprimiert von der Situation in US, wie man in Dumb this Down (17) recht
deutlich hört. Apropos US: Der Preis für den besten Protestsong gegen
den Irakkrieg geht eindeutig an New Kicks (18) von Le Tigre, die
Sprechchore, Reden und Medienberichte von der / über die grosse/n
Antikriegsdemo in NYC zusammengesampelt haben. Ähnlich funky
demonstriert Michael Franti in Bomb the World (19) gegen gewisse
Kriegstreiber und ihre etwas eindimensionale Lösungsansätze. Max Herre
sing über ähnliches, wenn auch lokalisiert in Jerusalem (20), besondern
interessant find ich die Vermischung von deutschen, hebräischen und
arabischen Lyrics (allerdings tät ein wenig weniger Bezugnahme auf
Religion/Gott grad hier recht gut...). Wiedermal ist ein geniales Sample
(Let the sunshine in) die Basis für ein geniales Lied, nämlich Mos
Defs Sunshine (21). Aus dem Open Letter to NYC (22), eine wunderschöne
Liebeserklärung an New York von den Beastie Boys, kommt der Titel dieses
Mixtapes. Immer noch New York, wieder Mos Def: Er lässt in The Rape
Over
(23) etwas Unmut über den Zustand des HipHopBusiness ab. Eine meine
absoluten Lieblingsbands 2004 sind Goldie Lookin Chain, die in ihrem
grenzgenialem Guns don't kill people, rappers do (24) so einiges auf den
Kopf stellen. Zum Abschluss bittet Adrian Sherwood noch Pass the
Rizzla
(25) (so I can wrap up me ganja..)
Cover: Schnellbahnbrücke über den Donaukanal
24.12.2003:
Food Not Bombs