24.12.2009:
stangl ma n wecker
24.12.2008:
zwischen angepasstem und aussätzigem leben
24.12.2007:
ollaweu a neiche bänd
24.12.2006: stand strong through the night
Willkommen zum JahresrückblicksWeihnachtsMixtape, gemischt aus Platten
die ich 2006 in die Finger bekommen habe. Den Anfang machen Mediengruppe Telekommander ("die klingen ja wie die deutschen Beastie
Boys") mit Mach das leiser (01), quasi ein komprimiertes Cover von
'Fight for your right to party'. Der netten Gattung der
Am-Sofa-sitzend-alles-Kritisierer widmen Mono & Nikitaman ein
freundliches Fresse halten, selber machen (02). The Bug & Warrior
Queen
liefern ein Killer-Version eines meiner Lieblingslieder von 2003 namens Killer Queen (03). Spank Rock zeigt in IMC (04), dass er nicht nur
schnelle Beats hat, sondern auch schnell rappen kann. Wir bleiben immer
noch im U.K. Wo Mike Skinner (bzw The Streets) interessante
Aufreisstipps gibt, verpackt im War of the Sexes (05) ("She's
calculating all the mad facts and the figures while you're pretending to
listen staring at her tits"). Selbes Thema, aber von der anderen Seite: Lily Allen, die in Not Big (06) ihrem Ex vorhält, dass es nicht nur auf
die Technik ankommt (wobei die wohl auch schlecht war: "I'm gonna tell
them that you're rubbish in bed now and that you're small in the game.")
Versöhnlicher ist da die wohl kaum zu schlagende Kombination aus Fat
Freddys Drop & One Self mit Cays Crays (One Self Remix) (07). Von
Neuseeland nach Wien zu Fatima Spar & den Freedom Fries, die fordern: Istanbul darf nicht Wien werden (08). Nach türkischem SpeedJazz
arabischer/englischer WorldMusicHipHop: Terry Hall & Mushtaq - Ten
Eleven (09). Wenn mich nicht alles täuscht kommen wir jetzt zum ersten
Mal in die USA. Ursula Rucker feat. Malene Younglao muss einen Rant (Hot
in here) (10) loswerden "Resist! Pump a fist!" - und das R-Wort kommt
auch vor... Coldcut feat. Soweto Kinch bleiben beim Politischen mit Aid
Dealer (11) "the best part is it's all legal, I support people in a war
region". Ein bisschen mehr grantig ist wohl Hawnay Troof, der keine White Men in Suits (12) mag, durchaus zurecht, weil "Men in suits can
destroy all nations". Auch elektroclashing brüllen Grossstadtgeflüster Ich muss gar nix (13) "ausser gelegentlich um 4 Uhr Früh einen Burger
verdrücken". Ach ja, und "ficken"... Weil wir grad in D-Land sind: Knarf
Rellöm Trinity fand die Verkrampfung schöner - AKD (14) - "Man wird ja
noch mal sagen dürfen!". Die Disziplin Nestbesudlung beherrscht Jan
Delay auch ganz gut, obwohl er eine Kartoffel (15) ist, die "Archie
wählten und der brachte die Fäule und alle Flasher mussten abhauen oder
kamen in die Duschen". Mein Lieblingslied 2006 ist schon 2003
erschienen, aber ich hab erst vor kurzem ein 10" Reissue erwischt: Fat
Freddys Drop (schon wieder!) mit Hope (16). Was für ein Monsterbreak
gegen Ende, eines der schönsten Musik-Liebeslieder ever und auch die
Quelle für den Mixtapetitel. Leicht versaute Gedanken weckt Un, Deux,
Trois (17) von Saint Privat (natürlich ist die Werbung schuld..). Weil
wir grad beim chillen sind passt der Hallucinator Remix von See Me
Yah
(18) ¿ dem genialen Track von Rhythm & Sound ¿ perfekt. Das
Abschlusswort hat Gustav: Rettet die Wale (19) "und stürzt das System
und trennt euren Müll denn viel Mist ist nicht schön".
Cover: Osterfeuer im Burgenland
24.12.2005:
neue aussichten
24.12.2004:
in the city we trust
24.12.2003:
Food Not Bombs